SOLARENERGIE

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Allgemein

EEG-Novelle bremst Energiewende aus

Die vom Bundestag verabschiedete Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes enthält zwar manche Verbesserung für die Erzeuger Erneuerbarer Energien, aber auch zahlreiche Hürden.

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Regulatorische Hürden und fehlende Anreize:

VIEL UNGENUTZTES POTENZIAL!

SITUATION DER BRANCHE

Würden alle geeigneten Dachflächen in Deutschland bebaut, würde dies einen Energieertrag von 400 bis 700 TWh pro Jahr bedeuten. Zum Vergleich: 2020 betrug die Nettostromerzeugung in Deutschland 489 TWh.

Das aktuelle Potenzial an Gebäuden und Dächern, die in Deutschland für Solarenergie genutzt werden könnten, beträgt 900 GWpeak. Tatsächlich wurden 2020 lediglich 42 GWpeak zugebaut. Also nur 5 %.  Das Land Bremen könnte seine Photovoltaikleistung Schätzungen zufolge auf 1.550 MW erhöhen. Niedersachsen verzeichnete 2020 einen Bestand an installierter Leistung aus PV-Anlagen von 4.530 MW.

Die niedersächsische Landesregierung hat das Ziel formuliert, die Photovoltaik bis 2040 auf 65 GW ausbauen zu wollen. Stand heute verfügt das Land über 4,53 GW. Zugebaut werden sollen 45 GW auf Dachflächen und 15 GW auf Freiflächen. Pro Jahr bedeutet dies, dass rund 3.200 MW ausgebaut werden müssen. In 2021 sieht es so aus, als würde maximal 1/10 davon erreicht.

Solarthermie wird künftig eine wichtige Rolle für den Wärmesektor spielen.

Der befürchtete Flächenverbrauch im ländlichen Raum wird durch positive Effekte auf die Tier- und Pflanzenwelt ausgeglichen  („Artenschutzinseln“).

Die Niedersächsische  Landesregierung unterstützt den Ausbau der Solarenergie und will beispielsweise die landeseigenen Liegenschaften mit PV-Anlagen ausstatten. In Niedersachsen soll die Photovoltaik zum zweiten Standbein der Erneuerbaren Energien werden. Die Bremische Bürgerschaft hat den Senat 2020 mit einem Dringlichkeitsantrag aufgefordert, eine Solarpflicht für Gebäude gesetzlich zu verankern und den Ausbau der Solarenergie voranzutreiben („Solar Cities“).

Die umfängliche Belegung von Dächern wird durch bundesseitige Regelungen gehemmt, beispielsweise durch die Entrichtung der vollen EEG-Umlage auf Anlagen, die größer als 10 kWp sind. Auch andere bundesrechtliche Regelungen erschweren den Ausbau, insbesondere die Regelungen zum Eigenverbrauch und die Ausgestaltung des Mieterstroms.

Die ursprüngliche Quelle aller Erneuerbaren:

SOLARENERGIE!

POSITIONEN
DES LEE

Der LEE fordert, ein Referenzertragsmodell bei Ausschreibungen anzuwenden, weil die im Vergleich zu Süddeutschland geringere Sonneneinstrahlung die Chancen auf Bezuschlagung für norddeutsche Projektierer mindert.
Um die Klimaschutzziele in Niedersachsen und Bremen zu erreichen, muss die Ausbaumenge deutlich erhöht werden.

Der LEE schlägt vor, die Degression der Einspeisevergütung bei Solardachflächen auszusetzen, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen.

Der LEE fordert die Landespolitik auf, den Dachflächen-Solarausbau durch geeignete Rahmenbedingungen zu unterstützen.

Der umlagenbefreite Eigenverbrauch muss ermöglicht werden.

Ein entbürokratisiertes Mieterstrommodell gibt dem Dachflächen-Solar im städtischen Raum Auftrieb.

Auf Dächern und Freiflächen:

Photovoltaik

PHOTOVOLTAIK - AUS SONNE WIRD STROM

Sonnenenergie ist die Energie, die in kleinem und in sehr großem Maßstab gewonnen werden kann. Sie ist überall verfügbar so dass sie jeder gewinnen und vor Ort nutzen kann, sie schont unser Klima und sie verfügt dadurch über große Akzeptanz.


Die Effizienz hat sich vervielfacht


Bereits in den 70er Jahren wurde Sonnenenergie in Strom umgewandelt. Dank der rasanten technologischen Entwicklung verfügen wir heute über Photovoltaik, durch die wir erneuerbare Energie sehr günstig produzieren können. Viele Bürger nutzen schon lange eigene Photovoltaik-Dachanlagen, um ihren Strombedarf klimaschonend selbst zu gewinnen und auch durch Solarthermie Wärme zu gewinnen. In den Städten liegt noch viel Potenzial brach. Hier setzen wir uns für einfachere Regelungen für Mieter und Quartierslösungen ein. Bremen geht hier mit großem Engagement voran.

Photovoltaik-Anlagen in großem Maßstab sind auch für Unternehmen auf eigenen Dachflächen relevant bei der Minimierung der CO2 Belastung auf dem Weg zur Klimaneutralität. Photovoltaik-Freiflächenanlagen bieten neben der umweltfreundlichen und günstigen Möglichkeit, Strom zu erzeugen, auch Raum für Biodiversität und Artenschutz.


Photovoltaik auf Dachflächen


Dachflächen sind ideal für klimaschonende Energiegewinnung. So wird Energie dezentral gewonnen, dort wo sie gebraucht wird. Große Dachflächen-Anlagen speisen darüber hinaus auch Strom ein. Bei jedem Bau neuer Gebäude genauso wie bei Dachsanierungen sollte heute immer auch Solarenergie eingeplant werden, um einen Beitrag zur Umsetzung unserer Klimaziele zu leisten. Auch wirtschaftlich ist diese Energiegewinnung attraktiv. Ob durch Eigenverbrauch oder power purchase agreements mit einem Verbraucher aus der Gegend.
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Potenzial für die "Wärmewende":

Solarthermie

WÄRME VOM DACH

 

Während Photovoltaik Sonnenenergie in Strom umwandelt, wandelt Solarthermie Sonnenenergie in Wärme um. Solarenthermie erfreut sich großer Akzeptanz in der Bevölkerung. Denn durch kleine Dachanlagen können auch Privatpersonen ihren Eigenbedarf an Wärme selbst generieren. Durch eine rasante Entwicklung der Module sind die Gestehungskosten in den letzten Jahren stark gesunken. Um die Energiewende, vor allem die Wärmewende, erfolgreich zu gestalten, muss der Zubau im Vergleich zum Status quo in Niedersachsen vervielfacht werden.
 

 

Solarthermie wird für die Erwärmung von Wasser eingesetzt. In Verbindung mit einem Solarspeicher und dem Heizkessel wird so dafür gesorgt, dass jederzeit ausreichend Wärme zur Verfügung steht. Zum Beispiel zum Heizen, zum Duschen oder für Warmwasser generell.

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Für viele Landwirte längst selbstverständlich:

Die Ernte vom Dach

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Mrd. kWh Strom liefern Niedersachsens PV-Anlagen voraussichtlich in 2021
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Mio. kWh Strom lieferten Bremens PV-Anlagen 2020
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MW installierte Leistung besitzen Niedersachsens PV-Anlagen

ARBEITSKREIS SOLARENERGIE

Struktur für Vernetzung

Der Arbeitskreis bringt Handelnde aus den Bereichen Forschung, Projektierung und Anwendung zusammen. Ziel ist, der Solarbranche in Niedersachsen eine politische Stimme zu geben und die Solarisierung voranzutreiben. Als Vorbild dient das solaraffine Bremen.

KOORDINATORIN

Mona von Baumbach

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