Solarenergie-PV-Anlage

LEE: Norddeutschland zügig zum Solarstandort ausbauen

LEE begrüßt Vorschläge zur Solarproduktion

Anlässlich des heute im Bundeswirtschaftsministerium stattfindenden Solar-Gipfels kritisiert der LEE den nach wie vor schleppenden Ausbau der Solarenergie in Niedersachsen und Bremen. Die jüngste Ausschreibung der Bundesnetzagentur für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden weist lediglich acht Zuschläge mit rund 15 Megawatt Nennleistung für Niedersachsen und zwei Zuschläge mit 6.750 kW Nennleistung für Bremen auf. Auch wirken sich die fehlenden Produktionsstätten für Solarfirmen in Niedersachen und Bremen negativ auf die Energiewende aus.


Solarproduktion im Norden etablieren


Dazu Mona von Baumbach, LEE-Referentin für Solarenergie: „Wir müssen attraktive Voraussetzungen für Investitionen in die Erneuerbaren Energien schaffen, da Norddeutschland und Deutschland insgesamt andernfalls bei knappen Ressourcen im globalen Kontext abgehängt werden. Daher begrüßen wir die Forderung der Landesregierung, in die Wiederansiedelung von Solarproduktionsfirmen in Niedersachsen zu investieren, außerordentlich. Wir glauben allerdings nicht, dass der Staat der bessere Unternehmer ist, sondern sprechen uns für Landesbürgschaften oder Förderungen aus.“


Investitionen in Forschung und Bildung ziehen Firmengründungen nach sich und wirken Fachkräftemangel entgegen


Mona von Baumbach weiter: „Durch Investitionen des Landes in Hochschulen und Berufsschulen werden die Voraussetzungen geschaffen, Berufe rund um die Erneuerbaren Energien zu erlernen und Forschung zu betreiben. Firmengründungen im Erneuerbaren-Bereich werden folgen. Hierfür die Rahmenbedingungen zu begünstigen wäre ein großer Fortschritt. Nicht nur für die Solarenergie in Niedersachsen und Bremen, sondern für den gesamten Bereich der Erneuerbaren Energien,“ so von Baumbach abschließend.

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